Merino Strickmütze

Oben luftig und um die Ohren geschützt dank Windblocker. Angenehm zu tragen beim Bouldern, auf der Skitour und im Alltag. Das innenliegende Band lässt sich unter Zug weiten, sodass die Mütze sowohl auf kleine, als auch auf grosse Köpfe passt.

Die Geschichte deiner Bio-Merino Strickmütze

Mit Bio-Merinowolle zu 100% in der Schweiz hergestellt.

Erfahre mehr:

 

Südamerika - Bodensee - Kresice City

vom Merinoschaf zum Garn

Die Bio-Merinowolle für unsere Mütze stammt zum grössten Teil aus Südamerika, ein kleiner Teil wird aus Australien zugekauft. Die Südamerikanische Wolle wird direkt vor Ort in der Nähe der jeweiligen Farm gewaschen und gekämmt. Erst dann kommt die Wolle zu unserem Partner Schoeller-Wool nach Hard (direkt an der Schweizer Grenze). Die Australische Wolle wird nach der Schur zuerst nach Asien verschifft, um dort gewaschen und gekämmt zu werden, bevor sie ebenfalls nach Hard kommt. Das gefällt uns nicht. Wir versuchen von Schoeller nur noch Wolle aus Südamerika zu erhalten. Leider ist das nicht ganz einfach: Bio-Merinowolle ist extrem selten. Nur wenige Bauern weltweit wollen sich zu diesen strengen Vorschriften bekennen. Damit wir trotzdem genügend Bio-Wolle für unsere Shirts, Pants und Mützen erhalten, muss im Moment noch Australische Bio-Wolle zugekauft werden.

In Hard wird die angelieferte Bio-Merinowolle dann in einem aufwändigen Prozess mit einer Waschbarkeitsausrüstung behandelt. (Das ist wichtig, damit du deine Kappe nach der Skitour nicht mühsam von Hand waschen musst, sondern einfach in die Waschmaschine schmeissen kannst. Normalerweise werden für diese Ausrüstung grosse Mengen an Chlor verwendet. Chlor ist sowohl für den Arbeiter in der Fabrik als auch für die Umwelt gefährlich. Für uns ist klar: das geht nicht. Schoeller-Wool ist unseres Wissens der einzige Wollverarbeiter, der das Know How besitzt ohne Chlor auszurüsten und alle Arbeitsschritte in Europa durchführt. Nach dem Ausrüsten am Bodensee gehts's an die Elbe, genauer gesagt nach Kresice in Tschechien. Dort wird die ausgerüstete Bio-Wolle zu einem feinen Garn gesponnen. Danach gehts dann in die Schweiz, zur Traxler AG in Bichelsee. Es gibt nichts zu beschönigen: die Bio-Merinowolle macht einen weiten Weg von Südamerika/Australien über Hard und Kresice nach Ermatingen. Manch einer wird sich fragen ist das noch Bio? Ja, es ist noch Bio. Wir wollen nicht, dass unsere Schafe prophylaktisch mit Antibiotika behandelt werden oder gruusiges Kraftfutter fressen müssen und am Ende ihres Lebens noch 1000ende Kilometer zum Schlachthof transportiert werden. Unsere Bio-Schafe dürfen nur im Krankheitsfall mit Antibiotika behandelt werden, bekommen nur bekömmliches Gras gefüttert und werden am Ende nur über eine kurze Strecke zum Schlachthof gefahren. Bio ist zum Schutz des Tierwohls, da ist es uns egal wo das Schaf lebt. Das durch den Transport ausgestossene CO2 kompensieren wir zu 100% mit unserem Partner Myclimate. Leider gibt es aktuell keine Möglichkeit Bio-Merinowolle in der erforderlichen Qualität aus der Schweiz oder Europa zu beziehen.

 

gestrickt in Bichelsee

erfahre wie deine Strickmütze produziert wird

Die Schweizer Produktion startet mit dem Färben der Merinowolle bei der Färberei Krohnbühl in Wittenbach. Angekommen bei der Traxler AG in Bichelsee wächst unter dem wachsamen Auge von Norbert Kappe um Kappe aus seiner Strickmaschine.

Zum Schluss legen die fleissigen Frauen der zugehörigen Konfektion Hand an. Mit grosser Sorgfalt wird das windblockende Band eingenäht, der Abschluss umgeschlagen und das ROTAUF-Etikett fixiert. Noch ein genauer Kontrollblick, die letzten losen Fäden versäubern und fertig ist die schöne Kappe.

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