Unsere Geschichte

Milestones

+430

Gefährliche Chemikalien die wir aus unseren Produkten verbannt haben

2016

Verpflichtung Greenpeace Detox Commitment, als eine von drei Outdoor-Marken weltweit.

+20

Schweizer Handwerksbetriebe, mit welchen wir Swiss Made Bekleidung möglich machen

2005

Zwei Freunde - eine Leidenschaft

Alles begann mit zwei Freunden: Remo Frei (Industriedesigner) und Curdegn Bandli (Maschinenbau-Ingenieur).

Schon seit der Schulzeit teilen sie ihre Leidenschaft für Ideen, Erfindergeist, Natur und Wintersport.

2005 gründeten sie ihre erste gemeinsame Firma im Bereich Industrial Design und Engineering.





2010

Lawinenboje

2010 entstand ein erstes Herzensprojekt: die Lawinenboje ROTAUF – ein leichtes Gadget, das Verschüttete schneller lokalisieren lässt.

Der Name „ROTAUF“ („Rot-auf“) geht auf den roten Ballon zurück, der im Schnee sichtbar wird. Zwei Jahre später gewann die Innovation den ISPO Award.

2012

TOUR PANTS AUS TRUN

Der erste Kontakt mit Outdoorbekleidung entstand aus der Idee heraus, eine Tourenhose mit einer Vorrichtung für die Befestigung der Lawinenboje zu entwickeln.

Produziert wurde die Hardshell Pants in Trun, 45min von Chur entfernt. - Aus Selbstverständlichkeit.

Begeistert von dieser lokalen Produktion begann auch gleich die Entwicklung einer passenden Jacke.

Leider musste ein halbes Jahr nach dem Start der ersten Produktion, das Textil-Unternehmen Girtex Konkurs anmelden.
Statt aufzugeben oder nach Asien zu gehen, begann die Suche nach neuen Partner in der Schweiz.

Für die Gründer war klar, alle die an unseren Produkten arbeiten, verdienen einen fairen Lohn und gute Arbeitsbedinungen.

2013

VERBANNUNG VON PFAS

Bei der Produktion wurde bewusst wie viel schädliche Chemie in Outdoor-Bekleidung steckt.

Die Natur zu vergiften in der wir mit unserer Kleidung unterwegs sind, kam überhaupt nicht in Frage.

So setzten sich die beiden Gründer das ambitionierte Ziel, nachhaltige Outdoor-Bekleidung in der Schweiz herzustellen und das zum fairen Preis.

PFAS und PFC-Imprägnierungen, sowie PTFE-Membranen wurden verbannt und Membranen ohne Teflon oder sonstige schädliche Chemikalien eingesetzt.







2015

Bündner Wolle aus Disentis

Lokale Schafwolle – statt Tierquälerei durch Daunen. Ein Nebenprodukt der Tierhaltung wird zum hochfunktionalen Fleece-Material. Regional. Nachvollziehbar. Die gleiche Wolle, die sonst verbrannt würde.

Von den Schafen in Disentis bis zur fertigen Jacke – du kannst jeden Schritt nachverfolgen.

2015

ERFOLGREICHSTES SCHWEIZER CROWDFUNDING

Um die Produktion der ersten Isolations-Jacke mit Bündner Wolle zu realisieren, startete ROTAUF ein Crowdfunding, welches zu dieser Zeit mit einer Rekordsumme von über 200'000.- CHF zum erfolgreichsten Crowdfunding der Schweiz wurde.

2016

GREENPEACE DETOX COMMITMENT

Die Vision ist klar: Null schädliche Chemikalien – keine Verschmutzung mehr.
Verschiedene Nachhaltigkeitslabels leisten bereits wertvolle Arbeit und setzen wichtige Standards.

Greenpeace fordert mit der DETOX-Kampagne einen kompromisslosen, unabhängigen Standard: volle Verantwortung in der Lieferkette, klare Zeitpläne für die Eliminierung und absolute Transparenz.

Als eine von nur drei Outdoor-Brands weltweit und die einzige in der Schweiz, hat ROTAUF sich 2016 dem Detox Commitment verpflichtet und verzichtet auf über 430 gefährliche Chemikalien.

2019

SWISS COTTON SERIE

Start der Swiss Cotton Kollektion mit Baumwolle aus biologischem Anbau ohne Gentech & Pestizide von Remei AG.

Remei setzt sich zudem gemeinsam mit ihrem Partnernetzwerk für eine positive Entwicklung in den Anbauregionen und maximale Transparenz in der Lieferkette ein.

Die Kollektion gestrickt hat die Aldo Nägeli AG, in Ermatingen und gefärbt wurde der Stoffe bei Johann Müller AG, in Strengelbach.

2020

Systemwechsel. Jetzt!

Corona-Frühling 2020. Die Schweizer Textilbranche kollabiert. Aufträge werden storniert. Lieferketten brechen zusammen. Klein- und Kleinstbetriebe bangen um ihre Existenz.

ROTAUF reagiert in weniger als zwei Wochen mit einem Crowdfunding. Der Titel: „Systemwechsel. Jetzt!“ Die Mission: Schweizer Textilbetriebe retten. ROTAUF bestellt mutig vor dem Crowdfunding-Start: 500 T-Shirts bei Wams AG, 100 Merinopullover bei HerrUrs, 3000 Meter Bio-Merino-Stoff für Unterwäsche.

Das Risiko zahlt sich aus – massiv. Über eine halbe Million Franken kommen zusammen: 537’159 CHF von 2647 Menschen. Am Bahnhof Turgi läuft die Strickmaschine von Urs Landis wieder. Bei Wams AG in Buchs entstehen T-Shirts und Merino-Underwear. Über 20 Schweizer Handwerksbetriebe bekommen Arbeit für Monate.

Für ROTAUF ist es: Solidarität. Ohne diese Betriebe gibt es kein Swiss Made. Keine lokale Produktion.

2020

DIMPORA INNOVATIONS-MEMBRANE

Dr. Mario Stucki und Dr. Anna Beltzung haben mit ihrem Team von der ETH Zürich an nachhaltigen Hochleistungs-Membranen geforscht. 4 Jahre lang begleitete ROTAUF diese Forschung aktiv.

2019 war der Durchbruch geschafft: erstmals konnte eine poröse Hochleistungs-Membran komplett ohne gefährliche PFC- und PTFE-Verbindungen produziert werden, welche die gleiche Performance-Leistung wie der Platzhirsch erreicht.

ROTAUF lancierte 2020 dank dem Crowdfunding eine limitierte Auflage von 30 Prototypen mit Textrace Technologie und Dimpora Membran.

2021

Swiss Merino Wool

130 Merino-Schafe im Jura. Ein Pilotprojekt mit Vision.

Die Bio-Bauern Alexander Grädel, Silas Sigrist und Cecil Aschwanden starten gemeinsam mit ROTAUF das Swiss-Merino-Superfino Projekt. Das Ziel: Die erste Schweizer Merinowolle für Outdoor-Bekleidung.

2 Jahre lassen die Schafe ihre Wolle wachsen. Schweizer Merinowolle ist anders: Durch das kühlere Klima produzieren die Schafe eine widerstandsfähigere, etwas dickere Wolle – eine natürliche Anpassung an raue Bedingungen.

Die Wolle wird in Alle im Jura gesponnen, in Strengelbach gefärbt und in Turgi bei Herr Urs zu den exklusiven Swiss Merino Beanies gestrickt.

Die Swiss Merino Beanies bleiben bewusst limitiert.

2024

Zwei Linien – Ein Versprechen

ROTAUF erweitert den Eco-Radius mit zwei klar definierten Kollektionen: Die OI Premium Line – vollständig in der Schweiz produziert. Exzellente Handwerkskunst. Lokale Materialien. Das Beste, was die Schweizer Textilbranche zu bieten hat.

Die OII Performance Line – Made in Europe. Produziert in Litauen bei fortschrittlichen Betrieben mit höchsten Umweltstandards und fairen Löhnen. Gleiche Werte. Keine Kompromisse beim Umweltschutz.

Beide Linien: PFAS-frei. Transparent. Kompromisslos.

2025

Sorona® – Mais statt Plastik

Mit Sorona® fand ROTAUF nach jahrelanger Suche ein dehnbares Material ohne Elesthan.
Elasthan wird in der Sportbekleidungs-Branche massiv verwendet – lässt sich aber kaum recyceln und verursacht Mikroplastik.

Statt aus Erdöl besteht das Material zum Teil aus Maiszucker, einem nachwachsendem Rohstoff.

ROTAUF lancierte 2025 mit der Active Series die erste Kollektion aus diesem einzigartigen und hochfunktionellen Material.

Wir wollten Ausrüstung machen, die die Berge nicht vergiftet. Das war keine Marketing-Idee – das war eine Notwendigkeit.

Remo Frei, Mitgründer ROTAUF

2025

ROTAUF TESTET DIE SCHWEIZER ALPEN NACH PFAS

Zusammen mit dem Labor SGS, hat ROTAUF acht alpine Standorte auf PFAS untersucht: Matterhorn, Jungfraujoch, Morteratschgletscher, Oeschinensee, Grosse Scheidegg, Pilatus, Arosa, Flumserberg.

Das Ergebnis: Alle acht Proben enthalten PFAS. Selbst auf 4478 Metern. Am Matterhorn messen wir 32,8 Nanogramm pro Liter – fünfzehnmal höher als an anderen Orten. Noch alarmierender: Sechs von acht Proben enthalten PFOS – eine Verbindung, die seit 14 Jahren verboten ist.

Die Outdoor-Industrie setzt seit Jahrzehnten PFAS ein. In Jacken, Hosen, Rucksäcken, Seilen, Skiwachs. Diese Ewigkeitschemikalien bauen sich nicht ab. Sie landen in unseren Bergen. In unserem Wasser.

Rotauf Geschichten

Rotcast

In unseren spannenden Podcasts lernst du all' jene Menschen - und deren Tiere - kennen, die hinter den Kulissen ROTAUF's agieren und mit viel Erfahrung und Liebe zum Detail dein ROTAUF-Lieblingsstück herstellen.

We made it. You make it.